NERDHAVEN

...willkommen im Club.

Review: Sunshine

Im Jahr 2057 ist die Sonne im Begriff zu erlöschen. Es kommt zum solaren Winter, in Folge dessen die Erde langsam einfriert und mit ihr alles Leben und die Hoffnung auf ein Fortbestehen der Menschheit. Eine multinationale Besatzung, bestehend aus acht Besatzungsmitgliedern wird an Bord des Raumschiffs Icarus II ausgesandt, um durch die Zündung einer Bombe mit den Ausmaßen Manhattans im Kern der Sonne das Fusionsfeuer neu zu entfachen.

Die Icarus II besteht aus zwei hauptsächlichen Komponenten, dem eigentlichen Raumschiff und der – immer zur Sonne hin ausgerichteten – in den Schutzschild integrierten Bombe. Diese soll, laut Missionsplan, beim Erreichen des Zielsektors von der Besatzung des Mutterschiffs abgekoppelt werden, um dann autonom ins vorgesehene Zielgebiet zu gelangen und dort zu detonieren.

Beim Einschwenken in die Umlaufbahn des Merkurs empfängt die Crew ein Notrufsignal der als verschollen geglaubten Icarus I, die sieben Jahre zuvor mit dem selben Missionsziel ausgesandt worden war, aber aus unbekannten Gründen scheiterte. Unter Federführung des Bordphysikers Capa entscheidet die Mannschaft, dass zwei Bomben erfolgversprechender als eine seien und nimmt Kurs auf das Schiff.

Als die Icarus II ihren Kurs ändert, um ihr Schwesterschiff abzufangen, wird durch einen Fehler des Navigators der Hitzeschutzschild beschädigt. Bei der nachfolgenden Reparatur kommt der Kapitän des Schiffes ums Leben. Ferner gerät der Sauerstoffgarten des Schiffes in Brand, und andere weniger vitale Systeme des Schiffes werden irreparabel beschädigt, so dass ab diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit mehr für eine Rückkehr zur Erde besteht und durch die schwindenden Sauerstoffvorräte der Icarus II auch der Erfolg der gesamten Mission bei gleichbleibender Personenanzahl gefährdet ist.

Nach dem Andocken an die Icarus I stellt die Besatzung fest, dass die Besatzung kurz vor dem Ziel ihren Bordcomputer zerstörte und damit das Schiff funktionsunfähig machte. Anschließend beging sie kollektiven Suizid, angetrieben von ihrem Kapitän Pinbacker, der zu diesem Zeitpunkt offenbar schon den Verstand verloren hatte.

Bevor die Besatzungsmitglieder der Icarus II jedoch auf ihr Schiff zurückkehren können, wird die Luftschleuse der Icarus I sabotiert und zerstört. Da der Bordrechner nicht einsatzfähig ist, muss eines der vier Besatzungsmitglieder zurückbleiben, um die Ausstiegsluke der Icarus I manuell zu öffnen. Der Schiffsarzt Searle meldet sich freiwillig. Searle öffnet die Luke, wodurch die anderen drei Besatzungsmitglieder – Capa, Mace und Harvey – ihr Schiff durch einen Weltraumausstieg zu erreichen versuchen. Es gibt jedoch nur einen Schutzanzug. Bei diesem Versuch stirbt der zweite Offizier. Der zurückbleibende Schiffsarzt begeht kurz danach Suizid, indem er sich im Observationsraum der Icarus I dem ungefilterten Sonnenlicht aussetzt und verbrennt.

Angesichts des Sauerstoffmangels beschließen die Überlebenden der Icarus II, einen der Ihren zu töten, um die Mission doch noch erfolgreich beenden zu können. Die Wahl fällt auf den Navigator Trey, der auch verdächtigt wird, die Sabotage begangen zu haben. Doch bevor Mace ihn töten kann, begeht dieser Suizid.

Wenig später stellt sich heraus, dass Pinbacker doch noch am Leben ist und sich an Bord der Icarus II geflüchtet hat. Pinbacker beginnt das Schiff zu sabotieren und tötet dabei die Botanikerin Corazon. Mace wird beim wieder in Betrieb nehmen des Bordcomputers in der Kühlflüssigkeit eingeklemmt und erfriert. Pinbackers Eingriffe in die Schiffs- und Computersysteme verhindern einen automatischen Abschuss der Bombe. Der Bordphysiker Capa begibt sich daraufhin an Bord dieser, um sie manuell frei zu setzen. Im Inneren der Sonne zündet Capa nach einem kurzen Kampf mit Pinbacker die Bombe.

Acht Minuten später bemerkt Capas Familie im verschneiten Sydney, wie die Sonne langsam heller wird. (Quelle: Wikipedia)

Fazit: Man nehme etwas „The Core“ und mixe es mit einer Portion „Event Horizon“, einmal kräftig schütteln und fertig ist „Sunshine“.

Ich bin mit keinen großen Erwartungen an diesen Film herangetreten und wenn wir ehrlich sind ist der Storyverlauf nach einem viertel des Filmes schon mehr oder weniger klar. Ich hätte zwar getippt das mindestens ein Besatzungsmitglied überlebt, aber mich hat das tatsächliche Ende dann auch nicht mehr sonderlich überrascht.

Das alles soll aber nicht darüber hinwegtäuschen das Sunshine ein, auf seine Art, durchaus gelungener Film ist, der zumindest mich ein Stück weit fesseln konnte. Ins Kino würde ich zwar nicht gerade dafür gehen, aber wenn ihr euch die DVD mal leihen könnt, tut es.

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