NERDHAVEN

...willkommen im Club.

Auf der Suche nach einem Hobby

Spätestens seit ich „House of God“ gelesen habe, weis ich, das jeder Mensch mindestens zwei Hobbys brauch*. Eines bei dem er entspannen kann und ein weiteres das seiner körperlichen Ertüchtigung dient. Im Fotografieren habe ich ja schon ein vergleichsweise entspannendes Hobby gefunden, jetzt fehlt nur noch eines das mäßige (denn wir wollen ja nicht gleich übertreiben) körperliche Ertüchtigung bietet.

So ein Hobby suche ich ja grundsätzlich nicht erst seit gestern, aber irgendwie meinen es da die äußeren Umstände nicht gut mit mir. Irgendwann, in meiner Jugend, also schon ewig her, wollte ich mal Basketball spielen. So richtig im Verein. Blöd nur, das zu diesem Zeitpunkt als Vereinssportarten eigentlich nur Fussball (zu stupide) und Tennis (nix für mein Handgelenk) zur Verfügung standen. Ermangels Möglichkeiten zu spielen, verlor sich das Ganze.

Fahrrad fahren hab ich auch ausprobiert, aber das ist doch ziemlich langweilig, und meine letzte Fahrradtour endete dank einem gerissenen Seilzug, bei 40km/h, mit dem Gesicht auf dem Asphalt. Keine Erfahrung die man zweimal machen muß. Es hat Wochen gedauert bis die unzähligen Schürfwunden soweit verheilt waren das ich mich wieder vor die Tür getraut habe. Vom Rest reden wir besser erst gar nicht.

Der nächste Weg war dann der ins örtliche Freibad. Schwimmen macht Spass, aber nur solange bis man sich dank der, bis dato unbekannten, Chlorallergie, tagelang fühlt wie ein Leprakranker.

Gefrustet von den Erlebnissen ruhte das Ganze dann ein paar Jahre, bis ich, gelenkt durch ein paar Empfehlungen, auf die Idee kam mich dem Schiesssport zuzuwenden. Nach eingehendem Studium der verfügbaren Möglichkeiten und Kosten hatte sich das dann aber auch schnell erledigt. Die nächste taugliche Anlage für Sportschützen ist zu weit weg, verlangt ein Heidengeld und bis man irgendwann seine eigene Waffe hat muß man mehr Prüfungen über sich ergehen lassen und mehr Bedingungen erfüllen als für einen Panzerführerschein. Deutschem Waffenrecht sei dank.

Irgendwann stieß ich beim surfen dann auf die Seite der Airsoft Initiative. Ich hatte schon mehrmals davon gehört mich aber nie näher damit beschäftigt. Mein Interesse war geweckt, verspricht der Sport doch genau das was ich mir so vorgestellt hatte. Ernüchterndes Fazit: Gibt es, aber nicht hier. Und ein passendes Gelände oder eine entsprechende Halle die den bürokratischen Normvorgaben Deutschlands entspricht kann sich kaum einer leisten, so fällt also auch die Möglichkeit ein eigenes Team aufzubauen weg.

Irgendwie macht das hier doch alles keinen Spass mehr.

* Außerdem kommen mir seit ich das Buch gelesen habe, die Charaktere in Scrubs unglaublich vertraut vor.

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