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...willkommen im Club.

Amazon Marketplace, das bessere ebay?

Nicht ganz. Das ergibt sich schon aus den unterschiedlichen Grundvoraussetzungen. So kann man bei ebay so ziemlich alles versteigern, während man bei Amazon (als Privatverkäufer) auf Artikel beschränkt ist, die zumindest irgendwann mal im Amazon Produktkatalog vorhanden waren.

Auch die Gebühren sind nicht ohne und können sich durchaus mit denen des großen online Auktionshauses messen. So werden je nach Rubrik zwischen 10% und 15% des Verkaufspreises zzgl. 1,14 EUR pro erfolgreichem Verkauf fällig. Die Versandkosten werden von Amazon vorgegeben und liegen im Kleinartikelbereich meist weit über den tatsächlichen Versandkosten, für Verkäufer also durchaus vorteilhaft.

Was beim Amazon Marketplace eindeutig besser gelöst wurde ist die Tatsache das ein Artikel erst dann Geld kostet wenn er auch tatsächlich verkauft wurde, das 60tägige Listing bei Amazon ist kostenlos. Auch um die monetäre Abwicklung muß man sich dank Amazon Payments kaum Gedanken machen. Sämtliche Einnahmen werden einmal monatlich vom Amazon Payments Konto auf das angegebene Verkäufer-Bankkonto überwiesen.

Grundsätzlich legt Amazon die Bedingungen fest unter denen Artikel ver- und gekauft werden. Der Raum für Mißverständnisse ist also denkbar klein und die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer findet im Optimalfall schlicht nicht statt. Ich als Verkäufer erhalte von Amazon nur eine Mail das der Artikel gekauft und bezahlt wurde und ich ihn binnen 2 Werktagen versenden soll. Der Läufer erhält eine Bestellbestätigung und den Hinweis das die Verkäufer angehalten werden den Artikel binnen besagten 2 Werktagen zu versenden. Lief alles gut bewertet man sich gegenseitig und das wars.

Zum Glück gab es bisher bei mir noch keine Probleme in der Abwicklung, ich kann also nicht sagen wie Amazon bei einem Streitfall reagiert.

Fazit: Beide Plattformen haben für mich als Gelegenheitsverkäufer ihre Vorteile, so verkaufe ich DVDs und Bücher lieber bei Amazon weil es hier bei ebay aufgrund des kurzen Listing-Zeitraumes kaum Absatzchancen gibt, während Elektronikartikel und Artikel die nicht bei Amazon gelistet sind auch weiterhin bei ebay weggehen.

Ein kleines Review aus Sicht eines professionellen Verkäufers gibt es übrigens bei Retrolum.

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