NERDHAVEN

...willkommen im Club.

Red Planet

Hab letztens die Red Planet DVD ausgeliehen bekommen. Alles in allem ein Film der gut ist, den man aber nicht gesehen haben muß. Viel Handlung, wenig Sci-Fi.
Wer den Film noch nicht gesehen hat, das aber demnächst möchte sollte hier nicht weiterlesen 🙂

Story: Der Erde droht eine ökologische Katastrophe und die letzte Rettung der Menschheit ist der rote Planet. Vor Jahren hat man dort eine genetisch veränderte Algenart zum wachsen gebracht, diese sollte Sauerstoff und eine Atmosphäre produzieren. Zuerst schien alles glatt zu laufen, doch plötzlich ist das Algenwachstum stark rückläufig. Eine Crew die größtenteils aus Forschern besteht wird losgeschickt um dem Problem auf den Grund zu gehen (im wahrsten Sinne des Wortes).
Doch kurz vor der geplanten Landung des Marsmoduls kommt es zu einer starken Sonneneruption die das Schiff schwer beschädigt worauf die Crew mit Ausnahmen des (weiblichen) Mission Commanders auf dem Mars notlanden muß (währe wohl das erste mal in der Geschichte dieses Genres wenn an dieser Stelle kein Unfall passiert).
Während der Commander versucht das Schiff wieder in einen betriebsfähigen Zustand zu bringen schlägt die Bodencrew auf dem Mars auf, rollt einige Kilometer in ihrem durch Airbags gepolsterten Landemodul durch die Landschaft und macht sich nach dem Austieg auf dem Weg zum Habitat (eine Einrichtung die gebaut wurde um einer ersten Marscrew eine akzeptable Lebensumgebung inklusive Versorgung mit Nahrung zu bieten).
Alles in allem noch nicht sonderlich spannend, denn das was schief läuft war ja vorherzusehen.

Beim Habitat angekommen muß die Bodencrew jedoch festellen das von selbigem nicht mehr allzuviel übrig ist. Was uns schon wieder Problem Nummer 2 auf den Plan ruft, die begrenzte Versorgung mit Atemluft in den Raumanzügen. Einem nach dem anderen geht die Luft aus und in ihrer Verzweiflung öffnen sie die Visiere ihrer Helme und stellen fest das die Atmosphäre doch atembar ist (wär ja auch Langweilig wenn die Hauptcharaktere schon nach ner halben Stunde krepiert wären…). Inzwischen ist auch die mitgebrachte Drohne (AMEE) aus ihrem Behältniss gekraxelt und der schockierte Zuschauer muß feststellen das sie durch den Aufprall nenn ordentlichen Schaden an der Platine hat. Also sucht Sie die anderen Crewmitglieder und dreht ein bißchen durch (das Übliche halt).

Das Raumschiff im Orbit ist inzwischen zumindest wieder soweit hergerichtet das ein Rückflug zur Erde möglich ist, aber zuerst muß natürlich die Bodencrew irgendwie wieder aufs Schiff zurück. Man beschließt sich einer alten russischen Marssonde zu bedienen, selbstverständlich bleibt nur eine gewisse Zeit bis das Raumschiff mit oder ohne Bodencrew mangels Treibstoff den Rückflug zur Erde antreten muß.

Auf dem Weg zu dieser Sonde beginnt das sterben der Bodencrewmitglieder. Einer wird von AMEE zerhäckselt und der andere von allesfressenden Marskäfern gefressen. Letztere waren übrigens auch verantwortlich für den Rückgang der Algen und den gleichzeitigen Anstieg von Sauerstoff in der Luft, da diese durch den Verzehr von Grünzeug Sauerstoff produzieren (*gähn* wie einfallsreich).

Am Schluß überlebt einer, kehrt mit Hilfe der Marssonde zurück zum Raumschiff und die Welt ist dank mitgebrachter Käfer gerettet.

Fazit: Wie oben schon erwähnt, sehr viel Handlung, aber wirklich wenig Sci-Fi und sind wir mal ehrlich, die Idee mit den sauerstoffproduzierenden Käfern iss lame.
Wenn man auf Filme mit viel Tiefgang steht sollte man sich Red Planet anschauen, alle anderen haben nicht viel verpasst.

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