NERDHAVEN

...willkommen im Club.

Abenteuer CPU-Kühlertausch

Über den Hardwareverschleiß meines Rechners hab ich ja im letzten Eintrag schon berichtet, heute der Eintrag mit der ersten Dauerlösung und deren Einbau.

Ein neuer CPU Kühler, was vernünftiges sollte es sein, und so wurds ein Zalman CNPS 7000A-Cu. Mein Dank geht an das Team von Frozen Silicon für den guten Rat. Da ich in meinem Leben noch nie nenn CPU Kühler getauscht habe, hab ich andere um Rat gefragt und mir das ein oder andere Tutorial reingezogen, sah einfach aus…
…nach ner knappen halben Stunde (und der Erkenntnis das es vielleicht doch nicht so leicht ist) hatte ich den alten Kühlkörper dann zumindest mal von seinen Kunstoffhalteklammern befreit und den Lüfter darauf abgeschraubt. Nun war da also nur noch dieser Alu Block, der sich leicht von der CPU ablösen lassen sollte (O-Ton Tutorial). Ab diesem Punkt erinnert ihr euch bitte mal an die unzähligen Seiten von Hardware Supportern auf denen die Dummheit der Kunden angeprangert wird weil sie es geschafft haben ihr Mainboard beim montieren durchzubrechen, dem RAM Riegel ne zusätzliche Kerbe reinsägten damit er passt oder die CPU versehentlich mit dem Kühlkörper rausgerissen haben. Ich hab erst ein klein wenig gezogen, saß bombenfest, dann geschaut ob vielleicht irgendwo noch Schräubchen sind die den Kühlkörper halten, nichts, nochmal ein wenig gerüttelt und gezogen *flup* hatte ich den Kühlkörper in der Hand. Ein Blick aufs Mainboard, ein leerer CPU Sockel *ARGHL*, ein weiterer Blick in meine linke Hand und es wurde graußige Realität, die CPU klebte noch am Kühlkörper. Ich hab dann mittels Schraubendreher (jaja ich weiß) und ein bißchen hebeln die CPU ablösen können. Kein Kratzer, kein verbogener oder abgebrochener Pin. Also mit zittrigen Fingern das Hebelchen vom CPU Sockel umgelegt, Prozessor drauf, Hebelchen wieder zurück, hingesetzt und erstmal durchgeatmet.
Nach 5 Minuten und der Klarheit das ich eventuell grade die CPU meines Rechners in die ewigen Hardware-Gründe geschickt habe hab ich damit begonnen mit dem Finger viel zu viel Wärmeleitpaste auf der CPU zu verteilen (den Hinweis das man das Zeug nicht mit Haut oder Augen in Kontakt bringen soll hab ich erst gelesen als es schon zu spät war), also die Hälfte mit nem Taschentuch wieder runtergenommen. Neuer Kühler drauf und angeschraubt.
Wenn es einen Moment gibt an dem ich an Gott geglaubt habe, dann der als ich den Rechner eingeschaltet habe. RAM Check, Device Check, Windows Bootbildschirm, IBM sei Dank die Kiste läuft noch.
Nach dem Trauma muß ich mir jetzt erstmal die grauen Haare wegfärben.

Um nochmal auf den Zalman Kühler zu kommen. Kein Vergleich mit vorher, die CPU (P4 1,5GHz) ist nach ner halben Stunde Vollast Betrieb grad mal 44 Grad warm, wobei der Lüfter mit etwas mehr als 1200U/min läuft und praktisch unhörbar ist.
Dem Kühler liegt außerdem noch ein Fan-Controller bei der es einem ermöglicht den Lüfter von ca. 1200 – 2400U/min zu regulieren. Das Teil hat also durchaus noch Leistungsreserven falls mal ne neue CPU angeschafft wird.

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