NERDHAVEN

...willkommen im Club.

Herbivorer Selbstversuch (2)

Wie bereits angekündigt gibt es hier die Fortsetzung meiner Erfahrungen mit vegetarischen Fleischersatzstoffen.

Diesmal in der Ghettoworld Versuchsküche „smilefood vegetarisches Hack„. Da das vegetarische Trockenhack zum aufquellen kurzzeitig in Gemüsebrühe gelegt werden muß und dabei ca. das dreifache an Gewicht zulegt, muß man bei der Zubereitung immer drauf achten das man nur ein drittel der gewünschten Menge aus dem Beutel entnimmt.

Was man bekommt ist zugegebenermasen nicht schlecht. Zwar sehr viel geschmacksärmer als richtiges Hackfleisch und daher nur für Speisen wie Chilli, Spaghetti Bolognese, Lasagne o.ä. geeignet, aber ansonsten wirklich geniesbar und eine reele Alternative für Leute die zwischendurch auf Fleisch verzichten wollen. Zudem ist es günstig, gesund und lange haltbar.

Möchte man aber pure Hackfleischspeisen machen wie z.B. Fleischküchle (aka Frikadellen) sollte auf richtiges Fleisch zurückgegriffen werden. Mit dem Soja-Hack würden solche Speisen wohl eine ziemlich fade Angelegenheit werden.

Ich werd das Zeug wohl öfter kaufen zum Vegetarismus bringt mich aber trotzdem keiner, dafür hab ich einfach zu viel Freude am Essen. 🙂

6 Kommentare

6 comments on “Herbivorer Selbstversuch (2)

  1. Ein Orden an Dich, der Du all diese Scheuslichkeiten so heldenhaft getestet hast! Ich kenne ehrlich gesagt keinen Vegetarier, der solche Fleischersatze ernsthaft konsumiert. Hatte neulich auch mal einen Blick in so ein Gruselregal geworfen: vegetarische Salami, Würstchen ohne Fleisch, veganer Hackbraten… Pfui Teufel!
    Auch die Ausrede „ich bin als Vegetarier zum Grillen eingeladen“ laß ich nicht gelten: Meine Gemüsespieße oder gefüllte Paprika kommen auch beim fleischfressenden Grillvolk gut an.

    Ich für meinen Teil esse auch deswegen seit 15 Jahren kein Fleisch mehr, weil es mir nicht mehr schmeckt — was soll ich also mit möglichst „echt“ schmeckender Fleischwurst ohne Fleisch?

    Einzige Ausnahme, die ich bei solchen Sachen mache: Es gibt Bratlingmischungen, die hauptsächlich aus Körnerkram bestehen. Die läßt man in Wasser oder Milch aufquellen und macht dann Bratlinge draus. Diesen „Teig“, gepimpt mit Käsewürfeln, Möhrenraspeln und ordentlich Chilipulver… Hammer. Alles andere ist aber nur noch grausam.

  2. Hehe, ich kenne ein paar Leute die das Zeug nicht nur essen sondern auch noch behaupten es schmeckt Fleisch zum verwechseln ähnlich. Und je öfter ich diese Aussage hörte, desto drängender wurde in mir der Wunsch dem nachzugehen.

  3. Komische Leute kennst Du… 😉

  4. […] Natürlich habe ich einmal quer durch (fast) alle Sparten zugeschlagen: Biochips und -schokolade, Kartoffeln, Bananen, Feigen, Waschnüsse, Brotaufstriche, einen Feigensenf und (ja, Herr Ghettomaster *g*) auch eine Bratlingmischung, die ich mit Käsewürfeln und Karottenraspeln aufzumotzen gedenke. […]

  5. hey, kannst du mir mal den link geben für smilefood vegetarisches Hack? möchte ich auch mal probieren. danke. der uli

  6. Hier gibts das Veggi-Hackfleisch:
    http://www.smilefood.de/index.html?d_353_smilefood_vegetarisches_Hack405.htm

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