NERDHAVEN

...willkommen im Club.

Review: Harry Potter und der Orden des Phönix

Ich war gestern nach langer Zeit mal wieder im Kino, auf dem Programm stand Harry Potter 5 und die beteiligten Personen waren André und ich. Das Bild war von Lichtflecken übersäht und insgesamt zu dunkel und zu unscharf, die Luft im Saal war stickig und neben uns saßen eine Gruppe kichernder und gackernder Teenies. Nächstes mal gehts wieder nach Karlsruhe ins Kino, da stimmt wenigstens die Technik.

Aber kommen wir nun zum Film: Nachdem Harry im vorherigen Jahr die Rückkehr von Lord Voldemort miterleben musste, hat Professor Dumbledore die Vereinigung „Orden des Phönix“ wieder ins Leben gerufen. Dieser ist ein Bund, der sich den organisierten Kampf gegen den Dunklen Lord zum Ziel gesetzt hat. Die Annahme, dass Lord Voldemort zurück ist, stützt sich allerdings nur auf die Aussage von Harry. Von der Mehrheit der Magier und der Presse wird diese aber nur als ein Versuch, Aufmerksamkeit zu bekommen, angesehen. Dementsprechend werden alle Zauberer, die Harry glauben, und Harry selbst verspottet und als unglaubwürdig betrachtet. Da der Schulleiter Dumbledore zu diesen Personen gehört und das Zaubereiministerium die Vorstellung von einer Rückkehr des Dunklen Lords kategorisch ablehnt, versucht dieses ihn als „vertrottelt“ darzustellen. Dies soll ebenfalls dazu genutzt werden, um den Einfluss des Ministeriums auf die Schule Hogwarts zu vergrößern. So bringt das Ministerium eine ihm unterstellte Mitarbeiterin namens Dolores Umbridge ins Lehramt für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Diese versucht mit allen Mitteln, den Willen Harrys, von Voldemort zu berichten, zu brechen und alles Gefährliche (praktisch angewandte defensive Magie) von den Schülern fernzuhalten. Dem treten Harry und seine Freunde mit dem Geheimbund „Dumbledores Armee“ entgegen, in dem Harry defensive Magie lehrt. Am Ende geraten die Freunde in einen Kampf im Zaubereiministerium, in dem Lord Voldemort versucht, eine mysteriöse Prophezeiung zu stehlen. Das Unternehmen scheint zu scheitern, doch im letzten Moment kommen einige Mitglieder des Orden des Phönix und retten Dumbledores Armee. Während der Orden des Phönix mit den Todessern beschäftigt ist, kommt es zum Duell zwischen Lord Voldemort und dem gerade noch rechtzeitig eingetroffenen Dumbledore. Das Duell ist beendet als die Auroren und Mitarbeiter des Zaubereiministeriums eintreffen und den gerade verschwindenden Lord Voldemort sehen. Später in Dumbledores Büro erfährt Harry, dass er Voldemort töten muss oder er von ihm getötet wird.

Fazit: Der Film war genau das was ich erwartet hatte, aber wirklich genau das und kein bisschen mehr, leider. Ich hab das Buch noch nicht gelesen, trotzdem sind mir die fehlenden Handlungsstränge aufgefallen. Man hat förmlich gespürt wie der Regisseur und Drehbuchautor durch die Kernhandlung des Filmes gehastet sind, immer drauf bedacht die 138 Minuten Grenze nicht zu sprengen. Der Film war gut, keine Frage, und ich würde auch jederzeit nochmal reingehen, aber ich denke 20 Minuten mehr Laufzeit wären dem Film äußerst zuträglich gewesen, an vielen Stellen fehlt einfach der Zusammenhang. So wird mit keinem Wort erwähnt das die Weasley Zwillinge ihren eigenen Scherzartikel Laden eröffnen wollen, das Lunas Vater der Herausgeber vom Klitterer ist oder das Professor McGonagall von Umbridges Inquisitionskommando überfallen wird und erst gegen Ende wieder aus dem Krankenhaus zurückkehrt. Daher hoffe ich einfach mal das es auf der DVD eine Extended Version geben wird in der zumindest ein paar der fehlenden Szenen enthalten sind.

1 Kommentar

One comment on “Review: Harry Potter und der Orden des Phönix

  1. jaaaaaaaaaa ich hoff auch das es ne dvd mit zusätzen gibt! 🙂
    fand den film auch gut, aber hätte irgendwie mehr erwartet, obwohl ich weiss, dass es nicht geht 😉
    tut mir leid das du wegen mri hunger gekriegt hast hihi

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