NERDHAVEN

...willkommen im Club.

Übermäßiger Verzehr

Wenn auf einer Getränkeflasche, deren Inhalt mit reichlich Zuckeraustauschstoffen angereichert ist (warum trink ich sowas überhaupt?), steht: „Übermäßiger Verzehr kann abführend wirken!“ dann sollte man diesen Worten Glauben schenken. Und nicht 4 Liter dieses Getränkes innerhalb von 12 Stunden zu sich nehmen…

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Es ist warm

Also eigentlich ist es ja nicht wirklich warm, es ist heiß, heiß wie in der Hölle oder zumindest sowas in die Richtung. Es ist noch nicht mal Mittag und ich hab schon locker 2 Liter Flüssigkeit zu mir genommen. Der Luftfeuchtigkeit hier drinnen entnehme ich das diese 2 Liter schon lange wieder rausgeschwitzt wurden. Akkurat gemessene 29 Grad Lufttemperatur hat es hier drinnen, dabei strahlt der Stern im Moment noch nicht mal auf meine Seite des Daches.

So langsam macht das hier echt keinen Spass mehr, ist ja fast jedes Jahr das selbe. Das ist kein Sommer mehr, das ist eine Sahara Wettersimulation, da steckt bestimmt das Militär dahinter… ich glaub die Hitze macht mich noch paranoider als ich eh schon bin.

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Saftboxen

Nachdem mich der Wohnzimmerhostblogger auf die Saftboxen der Kelterei Walther aufmerksam gemacht hatte konnte ich nicht widerstehen und hab mir auch mal 3 Boxen bestellt, wollte mich eh ein wenig gesünder ernähren und da kommt der Saft grad recht. Also meine Empfehlung hat das Zeug eindeutig, sehr hohe Qualität und die Boxen sind eh der absolute Hit.

Bestellt hatte ich Apfelsaft, Orangensaft und „Guten Morgen“ Saft.

Vor allem der „Guten Morgen“ Saft ist das probieren wert, da hat man endlich mal einen Multivitamin Saft dessen Süße, zumindest von mir, als annähernd perfekt zu beschreiben ist. Sonst bekommt man ja nur Zeug das so sauer ist das es einem die Zehennägel aufrollt oder so süß das man außer dem Zucker nicht mehr sehr viel schmeckt.

Natürlich waren auch die beiden anderen Säfte top und jede Empfehlung wert.

Fazit: Kaufbefehl!

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Akismet armed

Nachdem sich hier mal wieder ein paar geistig verarmte Spammer die Kante gegeben haben und ich meine Blacklist nicht mehr sinnvoll nachrüsten kann, hab ich mir nun einen WordPress Akismet API-Key geholt und Akismet aktiviert. Sollte einer eurer Kommentare nicht gleich erscheinen, wurde er von Akismet geschluckt, aber keine Sorge, ich kontrolliere die als Spam eingestuften Kommentare regelmäßig und schalte False-Positives manuell frei.

Außerdem habe ich gestern Abend iPhoto für mich wiederentdeckt. Lag vielleicht auch daran das ich mein Bilderarchiv ausgemistet hab und dabei feststellen mußte wie praktisch so eine iPhoto Übersicht da wäre.

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Italien = Fußball Weltmeister 2006

Endlich ist die WM vorbei und die Leute werden langsam wieder normal.

Ich fand das Spiel gestern ja ziemlich langweilig, bis Zidane Matratze mittels Kopfstoss gegen die Brust niederstreckte. Alter Latz, da hat aber mal wer kurz Mama Miracoli pfeifen hören.

Ohne jemandem was zu unterstellen, aber die Situation die Zidane zum ausrasten brachte sah für mich doch sehr gestellt aus.

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5 Monate nach dem Switch

Es gibt ja einige Menschen die sich mit weisgottwas für Vorstellungen einen Mac kaufen. Schnell soll er sein, sicher, stabil, kompatibel, selbsterklärend und am besten noch die eigene Dummheit automatisch kompensieren. Wenn diese Leute dann irgendwann mal wieder auf dem Boden der Tatsachen ankommen macht sich schnell die Ernüchterung und die Erkenntnis breit das der Mac vielleicht auch nur ein Stück Technik ist. Der nächste logische (oder unlogische) Schritt dieser Leute ist meist der Gang in irgendein Mac Forum um seinem Frust Luft zu machen.

Aber es gibt ja auch noch genug Leute die sich mit realisitischen Vorstellungen einen Mac kaufen. Daher möchte ich euch gerne an meinen Erfahrungen der letzten Monate teilhaben lassen.

Wie ihr vielleicht wisst besitze und nutze ich einen MacMini, mit dem ich, nach dem Kauf im September letzten Jahres, sehr viel Ärger hatte und quasi von einer Enttäuschung in die nächste geschlittert bin. Das ganze gipfelte dann im Februar diesen Jahres darin das ich einen neuen Mini bekam der zwischenzeitlich auch schon einen Logic Board Tausch hinter sich hat. Seit rund 4 Monaten läuft die Kiste nun rund. 5 Monate sind es insgesamt die ich mit der Nutzung zugebracht habe.

Man könnte annehmen das mich die ganze Sache in meiner Euphorie gebremst, wenn nicht gar ernüchtert hat, aber ich muß dazu sagen das ich nie wirklich sowas wie Euphorie empfunden habe. Das liegt vielleicht auch daran das ich von Anfang an wußte das auch Apple nur mit Wasser kocht (auch wenns von Steve jeden morgen gesegnet wird) und keine Wunder vollbringen kann. Dieser „Boah ey“ Effekt blieb bei mir also größtenteils aus, wobei das nicht heißt das ich mich nicht an Expose oder dem Trichtereffekt aufgeilen kann. 😀

Kurzum, ich hab das bekommen was ich wollte. Einen kleinen schnuckeligen, leisen, stromsparenden Rechner mit, für diese Bauart, guter Perfomance. Ein Betriebssystem das nicht perfekt ist, aber sehr stabil und in Nutzerfreundlichkeit und verwendeter Technologie Windows XP einiges vorraus hat. Und mehr wollte ich auch nicht. Alles was da noch oben drauf kommt ist quasi ein Bonus an dem ich mich zusätzlich erfreuen kann. 🙂

Ich hatte nie wirklich große Probleme mit Windows XP, ich hatte in den ganzen Jahren vielleicht 2 oder 3 Bluescreens und war eigentlich ganz zufrieden. Was mich dazu bewegt hat einen Mac zu kaufen war eher der Reiz des anderen und vor allem ist man nach einer gewissen Zeit im IT Bereich auch über die „Ich-bastel-gerne“ Phase hinaus und möchte gar nicht mehr so viel mit Systemkonfiguration am Hut haben. Früher hat es Spass gemacht neue Programmversionen zu installieren, den Update Routinen zuzuschauen oder nach einem Windows Update das halbe System neu zu konfigurieren, heute ist es für mich nur noch Arbeit und zwar keine die ich gerne mache.
Beim Mac klicke ich auf „Software Update“ und nach einem Neustart kann ich mich an den vielen kleinen Bugfixes erfreuen die einem so nebenher auffallen. Bei Windows mache ich das selbe, nur das es danach meist nicht besser sondern, wenn überhaupt, schlechter läuft. Zum Beispiel war es für mich ein Ding der schieren Unmöglichkeit das ein Rechner nach einem Betriebssystemupdate schneller ist als vorher.

Was mich am Mac stört sind Kleinigkeiten, so fehlt mir die Möglichkeit dem Finder das Abkürzen der Dateinamen auszutreiben. Außerdem nervt es mich etwas das es so wenig gute Freeware für den Mac gibt, fast alle wirklich guten Programme sind Shareware, klar kosten die meisten Programme nicht die Welt aber hier mal 30 Euro und da mal 40 Euro, das läppert sich ganz schön zusammen. Was mich am meisten getroffen hat war das fehlen einer nativen ODT fähigen Textverarbeitung, das ist auch der einzige Grund warum ich zum Briefe schreiben und Textverarbeitung generell auf meinen Windows Laptop angewiesen bin, aber einige Firmen haben ja schon entsprechende Filter angekündigt, es ist also nur noch eine Frage der Zeit. Und wenn wir schon bei fehlender Software sind, IrfanView fehlt mir gewaltig. Die OS X Vorschau kann zwar einiges (Drehen, schneiden, Fabrkorrektur), aber so simple Sachen wie skalieren nicht, warum? Naja, vielleicht wirds noch nachgeliefert.

Das der Mac gefühlt langsamer ist als ein vergleichbarer WinPC stimmt imho, das liegt aber nicht an der Hardwarearchitektur sondern daran wie die GUI implementiert wurde, bei reinen Berechnungen wie Video Rendering steht der Mac dem PC in nichts nach. Und wenn man sich mal anschaut was Windows Vista für die selbe Window-Technik für Systemanforderungen vorraussetzt, kann man erahnen wie viel Genialität Apple in seine GUI hat einfliessen lassen.

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Rainbow in the Sky

regenbogen.jpg

Aufgenommen letzte Woche nachdem das Gewitter vorbei war.

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Welcome to Germany

Liebe Frau Merkel,

es ist ja nun schon ein paar Tage her seit Sie die regierende in Deutschland sind und man muß zugeben, es hat sich was verändert: wir zahlen ab Januar nicht mehr 16 sondern 19 Prozent Mehrwertsteuer, ich darf ebenfalls ab Januar 2007 GEZ für meinen PC bezahlen und, was nicht so sehr im Lichte der Öffentlichkeit stand, das Wohngeld wird ab 1. Januar ebenfalls drastisch gekürzt. Nicht unerwähnt bleiben sollte das ab 2008, Pflanzenöl in 8 Cent Stufen besteuert wird, weil man das Zeug ja auch als Sprit fürs Auto verwenden kann.

Ich erinnere mich da noch ganz schwach an einen Satz den Sie oft stakkatoartig heruntergebetet haben (vielleicht erinnern Sie sich ja auch noch daran), der da lautet: „Der Deutsche Bürger muß einfach mehr Geld in der Tasche haben.“ Aber ich glaube das war noch zu Zeiten als der Gerd regiert hat, und da hat man als Opposition halt einfach gesagt was der empörte Bürger hören wollte. Jetzt nachdem Sie an der Macht sind ist das natürlich vergessen, im Gegenteil, Sie machen jetzt genau das was die SPD vor Ihnen auch gemacht hat, nur noch eine Gangart härter.

Aber zumindest lernt der geneigte Bürger dadurch etwas darüber wie Politik funktioniert.

Mit bürgerlichen Grüßen,
ein etwas mies gelaunter Ghetto

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