NERDHAVEN

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Ich hab übrigens gerade ein wenig Urlaub, was bedeutet das ich mich überwiegend ehrm… anderweitig beschäftige. 😀

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Espresso

Oder „das Verbrechen an meinen Geschmacksnerven“.

Ich finde die italienische Küche ja geradezu deliziös, es gibt, mit sehr wenigen Ausnahmen, nichts was mir in dieser Küche nicht schmeckt. Daher ist es für mich umso unverständlicher wie man dazu so etwas wie Espresso trinken kann. Das einzige was ich Espresso nachsagen würde ist, das er zuverlässig den Essensgeschmack aus dem Mund vetreibt.

Dabei ist der Automatenespresso ja durchaus noch an der Grenze zum trinkbaren, aber was aus diesen Espressokannen kommt spottet jeder Beschreibung. Ich hatte in meinem Italienurlaub ja mehrmals das Vergnügen, und wenn ich den Geschmack beschreiben müßte würde ich wohl flüssigen Teer am ehesten als Vergleich in Betracht ziehen. Das Zeug ist derart bitter das es einem die Zehennägel aufrollt. Wikipedia erklärt auch warum:

Espresso lässt sich trotz seines Namens nicht in einer Espressokanne kochen, da der nötige Druck in einer Moka nicht erreicht wird (allenfalls vielleicht 1,5 bar).

Mal vom nötigen Druck (9 bar) abgesehen, wird die optimale Durchlaufzeit (25 Sekunden) um das doppelte überschritten und das Wasser ist (da kochend) viel zu heiß. Das in dem schwarzen Sud dann außer Bitterstoffen nicht mehr viel enthalten ist dürfte sich von selbst erklären.

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Fotos vom Italien Urlaub

Die Bilder aus dem Italien Urlaub sind nun online. Die Beschreibungen kommen noch in den nächsten Tagen. Sind hauptsächlich Landschaftsfotos, die Familienfotos wollte ich am dritten Tag machen, aber der fiel bekanntlich in die Kloschüssel, und am Abreisetag war auch nicht mehr viel los.

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Der Urlaub im Detail

Beteiligte Personen: Giovanni, Artur, Ich.

Ziel: Agropoli, Italien.

Beförderungsmittel: Auto

Sonntagnacht gings los, der Hinweg mit dem Auto durch die Schweiz nach Italien war vergleichsweise unspektakulär. Ok, an der schweizer Grenze dachten wir schon die würden uns das Auto ausräumen lassen und wir müßten erklären warum wir einen Fernseher und einen Stapel leerer Eimer mit in den Urlaub nehmen, aber wir bekamen dann doch unverhofft einfach unsere Ausweise zurück. Die Schweiz ist übrigens auf dem ganzen Weg der größte Zeitfresser, wenn man nämlich permanent mit 110 Sachen dahingondelt ist der Weg durch die Alpenrepublik ziemlich lang.

Der erste Urlaubstag bestand eigentlich nur darin in Nola, bei Giovannis Oma was zu essen, die Verwandtschaft zu begrüßen und anschließend nach Agropoli ins Ferienhaus zu fahren. Kurzer Abstecher nach Agropoli, ein bißchen was einkaufen und dann ab ins traute Heim, Abendessen, Filmchen guggen, schlafen.

Der zweite Tag fing erst gegen späten Mittag richtig an, die 12h Schlaf waren einfach nötig. Mittagessen und anschließend ein bißchen durch die Gegend kurven, ein wenig die Altstadt von Agropoli erkunden, war interessant, das Wetter war schön und ich hab einige Fotos gemacht. Zuletzt noch in einem ortsüblichen Fastfood Restaurant das Abendessen gekauft und wieder heim. Essen, Filmchen guggen, schlafen.

Bis dahin war der Urlaub noch toll und sehr unterhaltsam, leider war ab 4 Uhr morgens dann nur noch die Toilettenschüssel mein bester Freund, Brech-Durchfall deluxe. Mir war die nächsten 8 Stunden so elend das ich dachte ich geh ein. Giova besorgte in der Apotheke Medis, deren Wirkung gegen Mittag dann auch einsetzte. Für mich war an dieser Stelle der Urlaub natürlich gelaufen, ich hab mich gefühlt als hätt ich Ebola. Gegen Abend wars wieder einigermaßen ok, nur der Kreislauf hat noch etwas Achterbahn gespielt. Wir sind dann am selben Abend nach Nola zurück gefahren wo wir auch die Nacht verbracht haben. Ich hab mich sofort ins Bett gehauen, Giovanni und Artur haben sich noch mit der Verwandtschaft getroffen.

Der vierte Tag war Abreisedatum, ich war wieder halbwegs fit, nur essen konnt ich noch keins sehen. Mittagessen bei Oma und obligatorisches verabschieden von der Verwandtschaft, anschließend gings wieder auf die Autobahn Richtung Deutschland. Was ich an italienischen Autobahnen so toll finde ist, das die Dinger zwar nagelneu sind, man aber trotzdem andauernd über irgendwelche Hubel oder Absenkungen fährt die dafür sorgen das es zwischendurch immer wieder den Mega-Schlag lässt. Auch ein Weg dem Sekundenschlaf der Autofahrer vorzubeugen. Die Schweizer Autobahnen sind da von ihrer Beschaffenheit her toll, dafür sind die Eidgenossen vollkommen unfähig eine Umleitung ordentlich auszuschildern, wir sind fast 2 Stunden durch die Ortschaften gefahren bis wir den richtigen Weg gefunden hatten. Schlußendlich sind wir gegen 4 Uhr Freitag morgens in Neuenbürg angekommen.

Mein Fazit: Die ersten beiden Urlaubstage waren toll, zwar nicht so entspannend wie erhofft, aber trotzdem sehr interessant. Tag 3 streich ich aus meinem Gedächtnis und Tag 4 war ok.

Fotos folgen natürlich noch, sobald ich die 300 Bilder mal gesichtet hab.

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Back in Town

Ein kurzes Lebenszeichen von mir und einen kurzen Situationsbericht. Am dritten Urlaubstag hat mich der absolute Mega-Brech-Durchfall heimgesucht, ich geh nacher erstmal zum Doc, weiteres erst wenn ich mich nicht mehr fühle als hätte mich ein Panzer angefahren.

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Liebe Wetterfee…

…ein paar Grad mehr wären schon schön.

Wetter in Pforzheim

Wetter in Agropoli

Aber was solls, immerhin wärmer als hier, sonnig und trocken solls dort auch sein.

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Auf der Suche

Kennt ihr das? Man wacht morgens auf und fragt sich wo das eigene Leben eigentlich hin ist… das, welches man sich vorgenommen hat zu leben, wenn man mal erwachsen ist und einen guten Job hat.

Ich hab in den vergangenen Jahren nicht wirklich viel erlebt, man nimmt sich ja so einiges vor, aber das wenigste erfüllt man sich dann auch wirklich, sei es ermangels Geld oder Zeit. Der spannende und interessante Beruf ist einem weniger spannenden und weniger interessanten Berufsalltag gewichen und auch das „Hobby Internet“ verliert immer mehr an Reiz, wenn man eines Tages feststellt das man eigentlich fast sein ganzes Leben vor der Kiste verbringt.

Mein letzter richtiger Urlaub liegt rund 5 Jahre zurück, es wird also dringend mal wieder Zeit die leeren Akkus aufzuladen. Am 21. gehts los, 5 Tage Italien. Nur ich, ein paar gute Freunde und ein gutes Buch. 🙂

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