Geschrieben am 20.07.2010 um 15:54 Uhr
In meinen Jugendtagen war das, alle zwei Jahre stattfindende, Neuenbürger Flößerfest die Touristenattraktion schlechthin. Neben unzähligen Möglichkeiten was gegen Hunger und Durst zu tun gab es Fahrattraktionen für die Kids, ne Schießbude, immer den ein oder anderen fahrenden Händler und auch mal ne Modellschiffausstellung. Zusätzlich noch Highlights in Form einer Fallschirmspringerstaffel, einem Fakir oder Motorradakrobatik auf einem über die Enz gespannten Seil. Ort des Geschehens war immer die Flößerstrasse, wie es sich für das Flößerfest gehört, und das zum Fest gehörige Floß lag vorher wochenlang gut sichtbar in der Enz vor Anker und diente als hervorragende Werbeplattform für das anstehende Fest.
Letzten Samstag, gegen Abend, war ich dann nach langer Zeit mal wieder dort und war zugegebenermaßen etwas entäuscht. Das Floß hat man bis zu seinem Einsatz irgendwo in der Nähe unseres Freibades versteckt und das eigentliche Fest wurde bereits vor einigen Jahren auf den Marktplatz verlegt, vermutlich weil das der zwischenzeitlich einzige noch herzeigbare Fleck in unserer Stadt ist. Das letzte bißchen Flößerfeeling sollte dann wohl ein großes Zelt auf einem, mit Schotter versehenen, Parkplatz in Flußnähe rüberbringen (nach dem Abend sahen meine Schuhe aus wie Sau). Für musikalische Unterhaltung sorgten zwei Rockbands, das Aktionsprogramm gab eine Floßfahrt, das Jugendflößen und eine Nachtfloßfahrt sowie ein abschließendes Feuerwerk her. Außerhalb dieses Aktionsprogrammes gab es nichts und so konnte man sich aufkommende Langeweile wirklich nur mit essen und trinken vertreiben. Wobei auch das nur unter erschwerten Bedingungen möglich war, denn meine Versuche am frühen Abend wenigstens noch ne Waffel zu ergattern scheiterten an mangelndem Teigvorrat. Crepés gabs nur Sonntags, dafür dann keine Waffeln, Sparprogramm deluxe.
Das einzig positive für mich waren die wirklich moderaten Preise und die Mühe der Flößer dem ganzen wenigstens noch ein wenig Flößerfestfeeling zu verpassen, was, angesichts des fehlenden Ambientes, auch kein leichter Job war.
Spass hatte ich an dem Abend zugegebenermaßen trotzdem, ich sach nur gute Freunde und reichlich Alkohol.
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Geschrieben am 20.06.2010 um 18:06 Uhr
Normalerweise ist dieses Blog ja WM freie Zone, und das soll sich im Großen und Ganzen auch nicht ändern, nur dieses Jahr ist etwas anders, zum ersten mal mischt Nordkorea bei der Balltret-Weltmeisterschaft mit.
Was uns zum Titel diesen Beitrags zurückführt: was passiert eigentlich in einer realsozialistisch-etatistischen Diktatur mit einer Nationalmanschaft wenn diese bei einer Weltmeisterschaft versagt? Ich denke das Yannick mit: “Wenn die kleinen Kims und Lees wieder um ihr Leben laufen…” näher an der Realität liegt als uns allen vielleicht bewusst ist, denn bekanntermaßen halten Diktatoren mit übersteigertem Ich-Bewusstsein nicht sehr viel von Menschen die Ihrem Land “Schande” machen.
Die Deutsche Botschaft in Südafrika sollte vielleicht schonmal die Asylanträge rauslegen.
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Geschrieben am 01.05.2010 um 16:29 Uhr
So titelte letztens unser lokales Amtsblatt. Gemeint waren damit unsere hießigen Tretminen Valleys, also die Gehwege die primär von ausscheidungsfreudigen Vierbeinern nebst faulen Besitzern heimgesucht werden. Womit wir auch beim Thema wären: nämlich dem wie gerne ich um zwei Uhr Nachts, nach der Heimkehr, meine Schuhe von Hundekot befreie. Das ich darin zwischenzeitlich schon Übung habe ist bezeichnend, für die untätige Stadt und vor allem deren Hundebesitzer, nicht alle natürlich, aber doch einige.
“Was tun?” sprach Zeus. Ich persönlich präferiere ja das Model Singapur: 25 Arbeitstunden in der Strassenreinigung und 5.000 Singapur-Dollar (rund 2.750 Euro) Strafe wenn man die Hinterlassenschaft seiner vierbeinigen Freunde nicht beseitigt. Sollte einen das nicht abschrecken und man wird zum Wiederholungstäter, drohen zusätzlich bis zu 5 Stockschläge.
In Deutschland ist zumindest München, mit bis zu 500 Euro Ordnungsgeld pro Vergehen, schonmal auf dem richtigen Weg.
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Geschrieben am 11.04.2010 um 16:49 Uhr
Merke: Wenn man am Schreibtisch sitzt, und beim Gähnen mit dem Kinn die Tischplatte berührt, sollte man darüber nachdenken seinen Sitzball mal wieder etwas aufzupumpen.
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Geschrieben am 28.02.2010 um 15:14 Uhr
Auch wenn ich genau das aus reiner Prinzipientreue verhindern wollte, irgendwann gefiel es mir einfach nicht mehr bei smugmug. Nicht das ihr mich falsch versteht, smugmug bietet wirklich genialen Service, eine äußerst intuitive Benutzeroberfläche, einen sehr guten Uploader und ist nicht zuletzt ein Familienunternehmen in dem sich auch gerne mal der Boss selbst um die Probleme seiner Kunden kümmert. Alles in allem ein hervorragender Fotohostingservice zu einem guten Preis der nach oben hin kaum Grenzen bietet.
Wohl unter anderem deswegen findet man bei smugmug auch eher das Spektrum vom (sehr) ambitionierten Hobbyfotografen bis hin zum Profi der mit Fotografie seinen Lebensunterhalt verdient und weniger untalentierte Hobbyknipser wie mich.
Und da es irgendwann einfach langweilig wird wenn man in zwei Jahren zu rund 4000 Fotos nicht einen einzigen Kommentar oder irgendeine Art von Feedback erhält und man auch sonst von Dingen wie “Community” nicht sehr viel mitbekommt (abgesehen vom DigitalGrin Forum) bin ich nun wieder bei flickr gelandet. So viel zur persönlichen Rechtfertigung.
Da der flickr iPhoto Exporter keinen Batch Upload unterstützt und nächtliche Uploads gerne mal flickrseitig ins Timeout laufen muß ich die Galerien einzeln tagsüber hochladen, kann also noch ein wenig dauern bis alle Fotos wieder online sind.
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